Seit einigen Tagen ist bekannt, dass ein Verschlüsselungsfehler mit Namen „Heartbleed“. Sie betrifft viele Webserver mit gesicherten SSL-Verbindungen. Das klingt ziemlich dramatisch – ist es auch. Welche Anbieter betroffen sind, lesen Sie in diesem Artikel.Auf Mashable wurde nun eine Liste von Anbietern veröffentlicht, welche Passwörter aller Voraussicht nach betroffen sind. Auch wenn Sie sicher nicht vollständig alle Dienste listet, so möchte sie an dieser Stelle auflisten.

Auch wenn man sein Passwort ohnehin regelmäßig ändern sollte, kann man davon ausgehen, dass die Wenigsten es tatsächlich tun. Wenn dann auch noch das gleich Passwort für verschiedene Dienste verwendet wird, könnte es nun richtig blöd werden. Denn „Heartbleed“ ist eine der gravierendsten Sicherheitslücken der Geschichte des Internets. Daher gilt die Empfehlung, alle Passwörter der betroffenen Dienste umgehend zu ändern.

Auch Banking-Passwörter können betroffen sein. Informieren Sie sich dazu auf der Website Ihrer Bank, ob sie betroffen war. Im Zweifel ändern Sie Ihr Banking-Passwort.

 

Welche Dienste sind mit Sicherheit betroffen?

Die meisten Dienste haben die Sicherheitslücke mittlerweile mit einem Patch geschlossen. Allerdings sollten Sie trotzdem Ihr Passwort ändern, denn es ist unklar, ob Passwörter nicht bereits kopiert wurden.

Soziale Netzwerke

  • Facebook
  • Instagram
  • Pinterest
  • Tumblr

E-Mail-Anbieter

  • Google (Gmail)
  • Yahoo! (Yahoo Mail)

E-Commerce

Die großen Onlineshops bzw. E-Pay-Anbieter Amazon und Paypal sind offenbar nicht betroffen.

Video-, Audio- und Foto-Plattformen

  • Youtube
  • Flickr
  • Soundcloud

Weitere Dienste

  • Dropbox
  • Wikipedia
  • IFTTT
  • Github

Wie man sieht, sind viele der gängigen Dienste betroffen. Vor allem Google und Dropbox dürften wohl bei Vielen im Einsatz sein. Deshalb: Schnell die Passwörter ändern (und für jeden Dienst ein eigenes Passwort vergeben).