Kennen Sie das? Sie schauen eine Website an und denken: “Irgendwie wirkt sie nicht mehr modern.” Wie in vielen Bereichen, so gibt es auch im Webdesign verschiedene Trends, die sich von Jahr zu Jahr ändern. Waren vor einigen Jahren noch 3-dimensionale Designs modern, so geht es jetzt eher in eine andere Richtung. Was eine moderne Homepage ausmacht und welche Trends es 2014 gibt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Flat Design

Flat Design ist der Trend in diesem Jahr. Es ist das komplette Gegenteil zu den Trends der vergangenen Jahre: weg von realistisch wirkenden, 3-dimensionalen Elementen wie Schlagschatten, Texturen und Verzierungen hin zu einfachen Elementen. Flat Design bietet viele Vorteile: So verkürzt es die Ladezeit einer Website enorm, da das Datenvolumen, das abgerufen werden muss, verringert wird. Es wirkt klarer, und damit fokussiert es mehr auf die Anwenderfreundlichkeit (sog. Usability) als auf schnörkeliges Design. Typisches Flat Design ist beispielsweise die kachelartige Anmutung des neuen Betriebssystems Windows 8. Aber auch eines meiner derzeitigen Lieblings-Wordpress-Themes Divi 2.0 von Elegant Themes ist ein sehr schönes Beispiel, wie klar und einfach Flat Design wirkt.

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Große, auffällige Bilder

Diese sog. “Featured Images”, wie sie ebenfalls im oben gezeigten Divi-Theme verwendet werden, lösen langsam die sog. Slider, also Bildfolgen ab. Zwar können diese großen, auffälligen Bilder ebenfalls als Slider integriert sein, wichtig ist aber, dass sie meist auf ein Thema verlinken oder hinweisen, das dem Website-Betreiber besonders am Herzen liegt.

Parallax-Effekt

Ein ganz neuer Trend ist der sog. Parallax-Effekt. Dieser entsteht dadurch, dass sich verschiedene Ebenen der Website unterschiedlich schnell bewegen, wenn der Nutzer auf der Seite nach unten (oder neu: nach rechts oder links) scrolled. Dadurch entsteht der Eindruck, dass sich einzelne Elemente bewegen. Ein schönes Beispiel für einen Parallax-Effekt zeigt die Website dangersofffracking.com.

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Schöne und auffällige Typografie

Dass ich kein Freund von Comic Sans und Arial bin, gebe ich offen zu. Und wer mich besser kennt, weiß das Zwinkerndes Smiley. Denn Typografie, also die Auswahl der Schriftart für eine Seite hat einen entscheidenden Einfluss darauf, wie eine Praxis wahrgenommen wird. Ist Ihre Zielgruppe eher weiblich (z. B. als Gynäkologe)  würde ich daher zu einer anderen Typo raten als bei einer eher männlichen Zielgruppe – ganz davon abgesehen, dass die Schriftart auch großen Einfluss auf die Lesbarkeit des Textes hat. Nichts spricht gegen Comic Sans, wenn ich zum Beispiel als Zielgruppe Kinder habe. Aber auch dafür gibt es modernere Lösungen. Schriften nutzen sich einfach ab, so wie sich auch die Kleidermode verändert.